Vom Schriftwort bis zum Bildschirm: Warum die Relativierung von Erkenntnissen unserer Gemeinschaft schadet und wie der Journalismus seine Berufung wiederfinden muss. Plädoyer für Demut und Unterscheidungskraft in stürmischen Zeiten von Sebastian Sendlak.
Mit seiner ersten großen Sozialenzyklika „Magnifica humanitas“ hat Papst Leo XIV. einen Meilenstein gesetzt. Er verdammt die Künstliche Intelligenz (KI) nicht, sondern fordert Leitplanken für eine menschenzentrierte Technologie. Das ist gut und notwendig. Doch wer die Enzyklika aufmerksam liest und mit der Lebensrealität des Jahres 2026 abgleicht, merkt schnell: Wir müssen den päpstlichen Impuls pragmatisch weiterdenken – technologisch, ökologisch und vor allem juristisch.
Pfingsten ist jeden Sonntag, eine Kirche mit vielen Sprachen. Die Katholiken der anderen Kontinente sind jedoch kaum in den deutschsprachigen Gemeinden anzutreffen. Werden sie in den englischsprachigen und spanischsprechenden Gemeinden bleiben? Dann gäbe es bald drei katholische Kirchen – englisch, spanisch, deutsch.
Unter diesem Motto stand der 104. Deutsche Katholikentag in der letzten Woche in Würzburg. Das mit rund 74.000 Teilnehmer:innen und Besucher:innen wieder deutlich größere Katholik:innen-Treffen hat den positiven Trend vom Katholikentag in Erfurt fortgesetzt und war durch eine deutlich positivere und hoffnungsvollere Stimmung geprägt.
Am 8. Mai 2025 wurde Kardinal Francis Prevost zum neuen Pontifex der römisch-katholischen Kirche gewählt. Als Leo XIV. trat er die Nachfolge des verstorbenen Papstes Franziskus an. Anders als dieser „unvollendete Reformer“ hat Papst Leo im Jahr 1 seines Pontifikats vorrangig versucht, Brücken zu bauen, sowohl innen als auch nach außen.
Am heutigen Sonntag ist „Tag der Pressefreiheit“. Eigentlich ein Grund zu feiern. Oder etwa nicht? Und warum ist gerade jetzt die MDR-Initiative „Leipziger Appell zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien“ so wichtig? Dies beleuchtet kath.de-Chefredakteur und Herausgeber Christian Schnaubelt im heutigen kath.de-Wochenkommentar.
„Lokaljournalismus ist langweilig und bringt nichts. Ich bin für Höheres bestimmt, was mir eine
entsprechende Anerkennung bringt.“ Diesen Gedanken haben einige Studierende, denn im Lokalen kann man schließlich keinen Pulitzerpreis gewinnen.
Artemis II. hat atemberaubende Bilder aus dem Weltall übermittelt. Besonders der Blick auf die Erde hatte es in sich, da er neue Perspektiven ermöglichte. Denn von oben rückt das große Ganze wieder mehr in den Vordergrund. Da lohnt sich ein genaueres Hinsehen, auch auf die Forderungen des Vatikans zum Schutz des Weltalls als Gemeingut.
Am Ostermontag gedachte die katholische Kirche dem Jahrestag des Todes von Papst Franziskus. Papst Leo XIV. würdigte das Wirken seines Vorgängers im Rahmen der Osterfeierlichkeiten in Rom. Was wirkt vom Pontifikat von Papst Franziskus bis heute nach?
Ostern ist ein Fest der Hoffnung. Sowohl in der Natur als auch im Glauben wird an den Kar- und Ostertagen deutlich: Das Leben kann den Tod bezwingen. Dies ist eine Hoffnungsnachricht, von denen es derzeit in den Medien viel zu wenige gibt. Befeuert durch eine zunehmende „Nachrichtenmüdigkeit“ werden immer weniger Nachrichten konsumiert und die Wissenschaft belegt eine Orientierungslosigkeit bei den Konsumenten.