Am heutigen Sonntag ist „Tag der Pressefreiheit“. Eigentlich ein Grund zu feiern. Oder etwa nicht? Und warum ist gerade jetzt die MDR-Initiative „Leipziger Appell zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien“ so wichtig? Dies beleuchtet kath.de-Chefredakteur und Herausgeber Christian Schnaubelt im heutigen kath.de-Wochenkommentar.
„Lokaljournalismus ist langweilig und bringt nichts. Ich bin für Höheres bestimmt, was mir eine
entsprechende Anerkennung bringt.“ Diesen Gedanken haben einige Studierende, denn im Lokalen kann man schließlich keinen Pulitzerpreis gewinnen.
Artemis II. hat atemberaubende Bilder aus dem Weltall übermittelt. Besonders der Blick auf die Erde hatte es in sich, da er neue Perspektiven ermöglichte. Denn von oben rückt das große Ganze wieder mehr in den Vordergrund. Da lohnt sich ein genaueres Hinsehen, auch auf die Forderungen des Vatikans zum Schutz des Weltalls als Gemeingut.
Am Ostermontag gedachte die katholische Kirche dem Jahrestag des Todes von Papst Franziskus. Papst Leo XIV. würdigte das Wirken seines Vorgängers im Rahmen der Osterfeierlichkeiten in Rom. Was wirkt vom Pontifikat von Papst Franziskus bis heute nach?
Ostern ist ein Fest der Hoffnung. Sowohl in der Natur als auch im Glauben wird an den Kar- und Ostertagen deutlich: Das Leben kann den Tod bezwingen. Dies ist eine Hoffnungsnachricht, von denen es derzeit in den Medien viel zu wenige gibt. Befeuert durch eine zunehmende „Nachrichtenmüdigkeit“ werden immer weniger Nachrichten konsumiert und die Wissenschaft belegt eine Orientierungslosigkeit bei den Konsumenten.
Warum ein katholischer ETF mehr ist als nur ein Finanzprodukt.
Wie wird es mit den Reformen in der katholischen Kirche weitergehen und ist das Glas nach sechs Jahren „Synodaler Weg“ nun „halb voll“ oder „halb leer“? Diese Fragen wurden auch bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in dieser Woche beraten. In Würzburg wurde deutlich: Das Fenster für Reformen steht offen und alle Blicke richten sich nun in den Vatikan. Wird es dort Rücken- oder Gegenwind für den deutschen Reformweg, der „kein Alleingang oder Sonderweg“ sein will, geben?
Der Priestermangel ist real – aber er erklärt nicht alles. Während Ehrenamtliche immer mehr Verantwortung übernehmen, werden immer mehr Messen gestrichen. Es ist an der Zeit, das Arbeitspensum von Priestern auf den Prüfstand zu stellen.
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sind als Themen allgegenwärtig. Bei der Tagung „Kirche im Web 2026“ wurde in dieser Woche allerdings in München die spannende Frage gestellt, ob es nicht auch ein Revival von Kommunikation „unplugged“ gibt?
Wie wird es mit den Reformen in der katholischen Kirche weitergehen und ist das Glas nach sechs Jahren „Synodaler Weg“ nun „halb voll“ oder „halb leer“? Diese Fragen wurden auch bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in dieser Woche beraten. In Würzburg wurde deutlich: Das Fenster für Reformen steht offen und alle Blicke richten sich nun in den Vatikan. Wird es dort Rücken- oder Gegenwind für den deutschen Reformweg, der „kein Alleingang oder Sonderweg“ sein will, geben?