Deutschland ist voller Baustellen. Es wird auch Neues gebaut, meist jedoch repariert. Die wichtigste wäre die Natur. Diese weiter liegen zu lassen, kommt teuer zu stehen. Das Ganze in einem Raum, der demnächst von Robotern bevölkert und von Künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Wie werden die nächsten Generationen leben? Eine Annäherung.
Medien können ihre Funktion als „vierte Gewalt im Staat“ nur dann ausführen, wenn sie Zugang zu unverfälschten Informationen erhalten. Doch diesen Zugang möchte die schwarz-rote Bundesregierung zukünftig durch eine Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes einschränken. Darf – unter dem Deckmantel von Bürokratieabbau und Wirtschaftsförderung – ein so grundlegendes Recht der Medien eingeschränkt werden?
Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft waren die Schlagzeilen groß: „Desaster“, „verheerend“, „Schande“ oder „Untergang“ war zu lesen. Die Skandalisierung der Medien schreitet voran und auf die Konsument:innen strömt ein immer lauter werdender Nachrichtenstrom ein. Dabei hatte Papst Leo XIV. – als Gegenpol – zu einer „Entwaffnung“ der Kommunikation aufgerufen.
Am 23. Juni 2016 stimmte eine knappe Mehrheit der Briten (51,89%) für einen Austritt aus der EU. Politische Befürworter und Befürworterinnen malten ein Bild eines souveränen Großbritanniens, das frei über seine Gesetze, Grenzen und Zukunft entscheiden kann, ganz ohne die „Fesseln“ der Europäischen Union. Zehn Jahre fällt die Bilanz ernüchternd aus.
Zum 100. Am Todestag des Architekten Antoni Gaudí fand die Segnung des Christusturms der Sagrada Família durch Papst Leo XIV. statt. Die „größte Kirche der Welt“ in Barcelona ist dabei viel mehr als ein
Bauwerk, sondern ein Hoffnungszeichen gegen die Resignation.
In dieser Woche ist die deutsche Übersetzung der Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Papst Leo XIV. zum Thema Künstliche Intelligenz erschienen, deren Nutzung in vielen Medien zum Alltagsgeschäft gehört. Doch ein „Experiment“ bei der italienischen Tageszeitung „Il Foglio“ zeigt: Im Journalismus sind Haltung und Empathie wichtiger als Perfektionismus und Effizienz. Doch was bedeutet dies für Medien wie www.kath.de?
„The winner takes it all“: Nach dieser „ABBA“-Liedzeile kämpfen derzeit 48 Nationen bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal. Dass der Fußball und der Glaube Gegner verschiedener Mannschaften verbinden können, wurde dabei am 14. Juni bei einem ungewöhnlichen Gebet im Stadion von Houston deutlich.
Vom Schriftwort bis zum Bildschirm: Warum die Relativierung von Erkenntnissen unserer Gemeinschaft schadet und wie der Journalismus seine Berufung wiederfinden muss. Plädoyer für Demut und Unterscheidungskraft in stürmischen Zeiten von Sebastian Sendlak.
Mit seiner ersten großen Sozialenzyklika „Magnifica humanitas“ hat Papst Leo XIV. einen Meilenstein gesetzt. Er verdammt die Künstliche Intelligenz (KI) nicht, sondern fordert Leitplanken für eine menschenzentrierte Technologie. Das ist gut und notwendig. Doch wer die Enzyklika aufmerksam liest und mit der Lebensrealität des Jahres 2026 abgleicht, merkt schnell: Wir müssen den päpstlichen Impuls pragmatisch weiterdenken – technologisch, ökologisch und vor allem juristisch.
Pfingsten ist jeden Sonntag, eine Kirche mit vielen Sprachen. Die Katholiken der anderen Kontinente sind jedoch kaum in den deutschsprachigen Gemeinden anzutreffen. Werden sie in den englischsprachigen und spanischsprechenden Gemeinden bleiben? Dann gäbe es bald drei katholische Kirchen – englisch, spanisch, deutsch.