Die letzte Synodalversammlung endete am 31. Januar in Stuttgart sowohl mit Hoffnungen („Kirchengeschichte“) als auch mit Enttäuschungen („strukturelle Änderungen sind gescheitert“) zugleich. Somit ist das Glas auch mit Beiden zugleich gefüllt. Entscheidend wird sein, ob alle Beteiligten den Mut und die Kraft haben, die Reformen vor Ort umzusetzen. Der Gegenwind aus Rom scheint sich – nicht zuletzt durch die Ergebnisse der Weltsynode – zu drehen. Ob es ein Rückenwind werden wird, ist noch ungewiss.
Journalist:innen haben wie die Bäcker, die Kaufleute sowie die Schmiede einen himmlischen Fürsprecher. Es wäre eine Missachtung der Medienschaffenden, wenn sie keinen Heiligen hätten. Der Gedenktag des Heiligen Franz von Sales war am gestrigen 24. Januar.
Eigentlich war es das Ziel, Kinderarbeit 2025 weltweit zu beenden. Doch das Ziel wurde laut Unicef gerissen und Kinderarbeit ist weiterhin eine Form von „moderner Sklaverei“. Die vor Kurzem beendete Aktion Dreikönigssingen 2026 machte deutlich, dass Kindermut alle angeht und ein „Verbrechen gegen die Menschheit“ (Papst Franziskus) ist.
2026 begann im Vatikan mit einem außerordentlichen Konsistorium, bei dem Papst Leo in dieser Woche mit 170 Kardinälen aus der ganzen Welt in Rom diskutiert hat. Dabei betonte der Pontifex: „Ich bin hier, um zuzuhören“, und setzte dabei – stärker als sein Vorgänger – auf den Dialog und die Beteiligung der Kardinäle. Aber es gab auch Parallelen.
Zu Beginn des Jahres stehen sie hoch im Kurs: die Neujahrsvorsätze. Sparen, Ernährung und Sport gehören nach einer Umfrage zu den „Top drei“ der Vorsätze der Deutschen für 2026. Doch was wäre, wenn wir uns stattdessen mehr „Mut zu Veränderungen“ vornehmen würden? Und wäre dies nicht auch für die katholische Kirche passend?
Kaum eine andere Technik hat die journalistische Tätigkeit im zurückliegenden Jahr 2025 so verändert und wird sie in diesem Jahr 2026 noch weiter verändern, wie die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI). Diese bietet viele Chancen, aber auch Herausforderungen. Denn die Glaubwürdigkeit der Medien stand noch nie so auf dem Spiel, wie aktuell.
Kaum eine Brücke steht in Deutschland für so viel wie die Talbrücke Rahmede. Einerseits für kaputte Infrastruktur, Vollsperrung, Staus und Umwege sowie andererseits für Politik, die Verfahren für den Brückenneubau verkürzt hat, für eine schnelle Bauzeit und eine feierliche Wiedereröffnung. Doch gerade an Weihnachten wird deutlich: Brücken verbinden viel mehr als nur zwei Täler…
Heute ist die Heilige Nacht. Für viele Deutsche gehören der Weihnachtsgottesdienst sowie Kartoffelsalat mit Würstchen zum Festprogramm. Doch eine Civey-Studie zeigt, dass mehr als die Hälfte dieses Jahr keinen Gottesdienstbesuch plant. Was manche Kirchenvertreter als Zeichen für eine wachsende Säkularisierung als Herausforderung benennen, kann aber auch eine Chance sein: eine Zeit für offene Türen und noch mehr …
Wie wehrhaft ist unsere Demokratie? Kann sie Angriffen gegen das Grundgesetz und die Pressefreiheit standhalten, wenn sich die Parteienlandschaft ändert? Diese Frage stellt der fiktive Roman „2033“ des Freiheitsexperten Bijan Moini. Aber das Jahr 2033 liegt nur acht Jahre in der Zukunft und die jüngsten politischen Entwicklungen lassen das „Undenkbare“ auf einmal leider doch nicht mehr so „undenkbar“ erscheinen…
Es ist nur ein kleines Licht ohne große Macht, aber es hat eine große Strahlkraft: Pfad-finderinnen und Pfadfinder tragen derzeit bis Heiligabend das „Friedenslicht aus Bet-lehem“ zu „allen Menschen guten Willens“. Doch was macht das Besondere der Aktion aus und warum braucht es „einen Funken Mut“, um sich für den Frieden einzusetzen?