Ich danke Dir, Herr, für meinen Weg

zusammengestellt von P. Heinrich Mühlbauer SDS


EINFÜHRUNG
Höhen und Tiefen durchwandern! Viele von uns können das im Rückblick auf ihr Leben sagen. Wir wissen aber auch, dass wir in Jesus Christus einen Begleiter haben, dem das menschliche Leben in seinen Höhen und Tiefen nicht fremd geblieben ist. Er ist jetzt auch mit uns in dieser Stunde, zu ihm wollen wir uns bekennen und zu ihm rufen:

KYRIE-RUFE
Herr Jesus Christus,
Dein Anruf ist unser Weg.
Kyrie eleison.
Du stärkst uns zum Zeugnis für die frohe Botschaft.
Christe eleison.
Was du durch uns begonnen hast, wirst du auch vollenden:
Kyrie eleison.

(4/07, S.22-23)


Das Licht wird kostbarer am Abend

von Maria Anna Leenen


Ein spannungsreicher Prozess
Das Leben ist einfach so: Krankheit, Altern und die Angst vor dem Tod bestimmen unser menschliches Da-Sein; je mehr Jahre wir zählen, umso nachdrücklicher spüren wir unsere Grenzen und die Vergänglichkeit alles Irdischen. Und nicht wenige sind der Ansicht: alles, was wir in unserem Leben lernen müssen, ist, mit diesen Tatsachen umzugehen.
Wer mit alten Menschen zusammenlebt, sich um sie kümmert, sie betreut und ihnen hilft, die letzte Phase ihres Lebens zu gestalten, wird in einen spannungsreichen Prozess mit hinein genommen. Während sich in früheren Jahren die sogenannte Altenhilfe oft nur in der Befriedigung physischer Bedürfnisse erschöpfte – Stichwort: satt, sauber, warm – ist heute der Blick auf den ganzen Menschen gerichtet. Lebensqualität in möglichst breiter Form zu erhalten und eine selbstbestimmte Gestaltung der letzten Jahre entspricht der Würde jedes Menschen.

(4/07, S.20-21)


Spiritualität des Alterns

von Pater Ferdinand Hamma SJ


Das Schlüsselwort dieses Artikels heißt Spiritualität: ein großes Wort, ursprünglich ein Wort der religiösen Sprache. Inzwischen wird es aber auch in vielen profanen Bereichen unserer Gesellschaft gebraucht. Es meint einfach meine persönliche Grundhaltung dem Leben gegenüber, all dem, was im Letzten mein Tun und Lassen in den entscheidenden Dingen meines Lebens bestimmt. Diese Grundhaltung wird wesentlich von meiner Sehnsucht geprägt, von dem, wovon ich träume, wonach ich verlange, was mich tagtäglich antreibt und motiviert. Spiritualität ist deshalb die Art und Weise, wie wir mit unserer Sehnsucht, die wir im Herzen tragen, wie wir mit unserer Lebensenergie umgehen.

(4/07, S.18-19)


Ein bergender Raum, der menschliche Grenzen überwindet

von Maria Anna Leenen


Langsame, ausgreifende Bewegungen kreisen und umgreifen vorsichtig sanft den kleinen Körper. Ein kräftiges Ziehen und Walken, energisch und doch achtsam streichen die Hände zu den Seiten; weich und kraftvoll zugleich wird das duftende Öl mit wohltuendem Druck nach und nach über Brust und Bauch verteilt und einmassiert. Unmerklich durchströmt die feine Minznote den Raum, entspannt und harmonisiert. Nach kurzer Zeit schon beruhigt sich die aufgeregte Stimmung des Kleinkindes. Sein Gesicht wird friedlich, der verkrampfte Körper löst sich. Das Kind schläft ruhig ein. Die liebevolle Berührung der Hände vermittelt ihm Geborgenheit, die Wärme der heilsamen Massage mit dem aromatischen Öl schenkt Zuwendung. Körper und Seele finden in ihren Gleichklang zurück.

(1/07, S.20-21)


Weihnachten - 2000 Jahre Menschwerdung

von Dagmar Dewald


Ihr aber, für wen haltet ihr mich? – Jeder von uns muss sich einmal dieser Frage stellen, die Jesus an seine Jünger richtete. Petrus bekannte: Du bist der Messias (Mk 8,29). Und mit der Kirche bekennen auch wir immer wieder Jesus als Messias, als Sohn Gottes, als Heiland und Erlöser. Doch ist das auch unsere persönliche Antwort, ist sie von den Lippen ins Herz eingedrungen? Wer also ist Jesus für mich, für dich? Es lohnt sich über zweitausend Jahre nach der Menschwerdung Gottes im Stall von Bethlehem, unsere eigene Antwort zu erforschen.

(1/07, S.22-23)


Mögen die Engel dich geleiten
in Anlehnung an Psalm 91

(4/06, S.23)


Gesandt sein / Sendung
von Maria-Anna Leenen

Tiefes Erschrecken muss ihn erfüllt haben, eine das Herz rasen machende Furcht, vielleicht sogar Todesangst. Denn niemand kann Gott sehen und am Leben bleiben (Exodus 33,20); das wusste jeder gläubige und seinen Glauben praktizierende Jude. Mitten in einer Zeit der Abkehr von JHWH, im Vorfeld der Bedrohung durch die Assyrer bestimmt Gott einen Mann aus Jerusalem zum Abgesandten und Propheten. Im Moment der Berufungsvision muss der neue Prophet den unbegreiflichen Abstand erkennen zwischen dem absoluten, heiligen Gott und dem kleinen und gebrochenen Menschen. Dieses tiefe Erkennen der menschlichen Unvollkommenheit und Schwäche schwingt qualvoll im Schrei des Mannes mit: „Weh mir, ich bin ein Mann mit unreinen Lippen mitten in einem Volk mit unreinen Lippen“ (Jesaja 6,5).

(4/06, S.20-21)


Ein Unruhestifter, der lebendig macht
von Maria-Anna Leenen

(3/06, S.20-21)


Ein Netz weben, das hält
von Maria-Anna Leenen

(2/06, S.20-21)


 

Eucharistie als Feier der Gemeinschaft

von P. Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach

(2/06, S.22)


Die Ernte ist groß, ... (Mt 9,37 f)

Gebet des Erzbischofs von München und Freising, Friedrich Kardinal Wetter

(2/06, S.23)


 

Christus begegnen - Berufung erkennen

(2/05 S.22)


 

Christliche Spiritualität

„Schweigen ist kein Selbstzweck"

Abt Bruno Gooskens verzichtet auf viele Worte

Der Trappisten-Orden übt ständigen Verzicht auf etwas, das im Medien- und Kommunikationszeitalter allgegenwärtig ist: viele Worte. Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) macht Dom Bruno Gooskens, Abt von Mariawald, dem einzigen Trappisten-Kloster Deutschlands, Mut, Stille auszuhalten - und zu nutzen.

(1/05 S.22)


 

du Gott in mir

Von Paul Weismantel

(1/05 S.23)


Anbetung

Kraft aus der Stille

 

Am monatlichen Gebetstag für geistliche Berufe wird in vielen Gemeinden eine Anbetung gehalten, oft im Anschluss an eine Eucharistiefeier am Abend. Pastoralreferentin Sr. Marie-Catherine Müller (33) von der Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen, Diözese Rottenburg-Stuttgart, beschreibt das Wesen dieser Andachtsform.

(4/04 S.22)


Auf dein Wort...

(4/04 S.23)


Christliche Spiritualität

Leise, aber nicht stumm

Von Prof. Dr. Hans-Joachim Sander, Salzburg

(3/04 S.22)


Kirche und Sport

Zwei Lebensräume begegnen sich

Von Pfarrer Hans-Gerd Schütt, Krefeld, Geistl. Bundesbeirat der DJK

Bei der Wahl des Leitwortes für die Berufungspastoral 2004 ließ man sich auch von den beiden sportlichen Großereignissen dieses Jahres inspirieren, der Fußball-Europameisterschaft in Portugal und den Olympischen Spielen in Athen. „Damit Gott ins Spiel kommt – Nachfolge wagen, Berufung leben" nimmt Sport und Spiel als Bild auf und ist offen für viele Assoziationen. Das Wort regt aber auch zu Überlegungen an, wie Gott in jenes Spiel kommt, das für viele Menschen das halbe Leben bedeutet und wie er von da aus überhaupt ins Spiel des Lebens kommt. Im katholischen Sportverband DJK ist dieses Anliegen nicht nur Thema, sondern stets angestrebte Lebenswirklichkeit.

(2/04 S.22)


Renaissance des Rosenkranzes

Das Rosenkranzjahr 2002/2003

brachte eine alte Gebetsform neu in Erinnerung

Seit Papst Johannes Paul II. im Oktober 2002 ein Jahr des Rosenkranzes ausgerufen hat, wurde zumindest in den kirchlichen Medien viel über diese Gebetsform geschrieben. Das Hilfswerk „Kirche in Not" in München berichtet von einem großen Interesse an einer von ihm herausgegebenen Broschüre zum neuen „Lichtreichen Rosenkranz": in einem halben Jahr hätten über 650 Pfarreien das Büchlein angefordert, insgesamt seinen schon 25 000 Exemplare weitergegeben worden. Im Folgenden werden drei Beispiele für einen kreativen und spirituellen Umgang mit dem Rosenkranz vorgestellt.

(1/04 S.20-21)


Der Rosenkranz

Perlen des Gebets

Von Weihbischof Heinrich Janssen, Münster

(1/04 S.22)


Ein Netzwerk macht Mut zum Evangelium
Jesus beim Wort genommen

Im Jugendhaus Hardehausen, Erzbistum Paderborn, ist eine Aktion entstanden, die ermutigt, das Evangelium im Alltag ganz konkret umzusetzen. Maria Anna Leenen, freie Journalistin, Ankum, berichtet.

(4/03 S.20-21)


Nicht mehr im Gleichgewicht?
Eintauchen und auftauchen
Von Prof. Paul M. Zulehner, Wien

„Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Volk -Priester für das 21. Jahrhundert“, so der Titel des Internationalen Symposions vom 16. -18.12.2002 in Paderborn. Jeweils nachmittags fanden Arbeitsgruppen statt, am Dienstag, den 17.12., zu den Themen Priesterbildung und Jüngerschule. 
Der Arbeitsgruppe B7 wurde die Frage vorgelegt: Wie wird man geistlicher / Geistlicher? Spirituelle Fundierung und Begleitung. Christian Kaiser, Alumnus im Priesterseminar Bamberg und Vorsitzender der Deutschen Seminarsprecherkonferenz, berichtet.

(4/03 S.22)


Ich dein baum

In: Dorothee Sölle, Loben ohne lügen, Berlin 2000

(4/03 S.23)


Priesterkandidaten
Geistlicher werden

„Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Volk -Priester für das 21. Jahrhundert“, so der Titel des Internationalen Symposions vom 16. -18.12.2002 in Paderborn. Jeweils nachmittags fanden Arbeitsgruppen statt, am Dienstag, den 17.12., zu den Themen Priesterbildung und Jüngerschule. 
Der Arbeitsgruppe B7 wurde die Frage vorgelegt: Wie wird man geistlicher / Geistlicher? Spirituelle Fundierung und Begleitung. Christian Kaiser, Alumnus im Priesterseminar Bamberg und Vorsitzender der Deutschen Seminarsprecherkonferenz, berichtet.

(2/03 S.19)


Pastor Peter Dyckhoff, Münster:
Nicht mit dem Kopf, mit dem Herzen beten!

Ein Leben für die Erneuerung christlichen Betens

Eigentlich war für ihn ein ganz anderer Weg vorgesehen, nämlich einmal den elterlichen Textilbetrieb mit fast 300 Mitarbeitern weiterzuführen. Diese Aufgabe blieb Peter Dyckhoff (65) auch nicht ganz erspart, letztlich aber setzte sich doch die andere Lebenslinie durch, die er als die Linie Gottes erkannte und auf der er Erfüllung fand. Nach seiner Priesterweihe 1981 war er Wallfahrtsseelsorger in Kevelaer, Gemeindepfarrer und Leiter eines bischöflichen Bildungshauses. Heute widmet er sich ganz der Schriftstellerei, der Kurs- und Vortragsarbeit und der persönlichen Beratung. Immer aber war und ist es sein großes Anliegen, das Ruhegebet nach Johannes Cassian (370 – 450) oder das Herzensgebet, wie es auch genannt wird, als eine befreiende Erfahrung christlichen Betens neu zu vermitteln. 
P. Werder SDS sprach mit Pfarrer Dyckhoff. 

(2/03 S.20-21)


Vom Bilderverbot zur Ikone Gottes

„Dem Evangelium (d)ein Gesicht geben“ lautet 2003 das Thema der Berufungspastoral in Deutschland. Dr. Rainer Birkenmaier, Direktor des Zentrums für Berufungspastoral, Freiburg, gibt dazu eine biblische Reflexion.

(2/03 S.22)


Gemeinschaftsfähig werden

Weg der Reifung

Der Beitrag der Psychologie

 

Ordensleben ist Gemeinschaftsleben. Und das Ideal ist auch eine große Versprechung. Von allein aber ist kein Orden eine wirklich nährende Gemeinschaft. Es braucht viel Arbeit für das anspruchsvolle Vorhaben. Über diese Arbeit schreibt P. Meinrad Dufner (56), Benediktiner der Abtei Münsterschwarzach. Vier Jahre war er Regens der jungen Benediktiner, die in Würzburg studieren, 12 Jahre Novizenmeister. Seit 1991 arbeitet er im Recollectiohaus in Münsterschwarzach mit, darüber hinaus ist er seit vielen Jahren künstlerisch tätig.

(1/03 S. 18)


Erneuerung ist mehr als Kosmetik

Gemeinschaft und Individualität

 

Die Krise der Kirche und des Glaubens trifft die Orden in besonderem Maße. Fast überall sinkt die Zahl der Neueintritte, aber auch Austritte und die Überalterung drängen dazu, intensiv über die Möglichkeiten des Fortbestehens nachzudenken. Was da oft an Erneuerung ansteht, kommt manchmal einer Neugründung gleich. Die Kraft dazu ist meist in der eigenen Tradition vorhanden, aber sie muss neu entdeckt und entfaltet werden. Dr. Claudia Edith Kunz, Mitglied des benediktinischen Säkularinstituts St. Bonifatius in Detmold, beschreibt dazu einen Ansatz aus benediktinischer Perspektive.

(1/03 S. 19)


Fragmente einer Theologie der Gemeinschaft

Für eine Kultur der Kommunikation

Von Sr. Dr. Mirjam Schambeck, Franziskanerin von Aiterhofen

(1/03 S. 22)


Dom Helder Camara

(1/02 S. 23)


Im Kreuz ist Wertschätzung

Von Maria Anna Leenen, Ankum

(4/01 S. 22)


Aus der Nische treten - aufbrechen

(4/01 S. 23)


Biblisch, frauenbewusst,
gemeideorientiert

Irene Baumeister lernte zuerst den Beruf der Einzelhandelskauffrau und machte dann die Ausbildung zur Wirtschaftskorrespondentin, bevor sie an der Fachhochschule Freiburg Religionspädagogik studierte. Seit 12 Jahren arbeitet sie als Gemeindereferentin in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Sie lebt allein und übt heute ihren Dienst in St. Klara in Ulm aus. 

(3/01 S. 20-21)


Seht, der Stein ist weggerollt

(3/01 S. 22)


Frauenpsalm

(3/01 S. 23)


Gott lebt - er ist da - sein Geist ist in mir 

Die charismatische Bewegung ist die älteste und am meisten verbreitete spirituelle Erneuerungsbewegung in den christlichen Kirchen seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Bekannt ist diese Bewegung vor allem durch das Hervortreten der besonderen Charismen, von denen Paulus berichtet, etwa das Gebet in unverständlichen Worten oder die Gabe der Heilung. Rita Beer (57), Landau, Diözese Passau, ist bereit, von ihrem persönlichen Weg in und mit der „Charismatischen Erneuerung“ zu erzählen.

(1/01 S. 20-21)


Jeder hat Charisma

(1/01 S. 23)


Den Acker der Seele aufpflügen

Psychologie kann Offenheit für spirituelle Erfahrungen fördern

(4/00 S. 22)


Gescheitert? - Deine Chance!

(4/00 S. 23)


Auf den Spuren des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela

Zusammen mit der Schwester der Hl. Klara, Maria-Theresia Walcher (Heiligkreuztal), veranstaltete der Leiter des Referates „Berufe der Kirche“ der Diözese Feldkirch, Vorarlberg, Pfr. Gerhard Mähr, eine Fußwallfahrt auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Zwölf Pilgerinnen und Pilger machten sich auf den Weg. Pfr. Mähr berichtet.

(3/00 S. 20-21)


Aufbrechen ist wie Heimkommen

Zur geistlichen Bedeutung des Unterwegsseins, von Wolfgang Schneller

(3/00 S. 22)



Aus der Mitte heraus leben

Eine Meditation

(3/00 S. 23)


Kirchendiagnose vieler Jugendlicher

Nach Volker Drehsen, Professor für Praktische Theologie an der Evangelischen Fakultät der Universität Tübingen, zeigt das Verhalten vieler junger Menschen, dass sie in der Kirche vor Ort oft wenig an Glaube und Religion finden. Im Grunde lautet die Kirchendiagnose eines beachtlichen Teils gerade der suchenden Jugendlichen: „Religiosität – Fehlanzeige“. Das ist eine Anfrage an die Kerngemeinden: Was lebt wirklich in uns, wie kommunikationsfähig sind wir, wenn es um Religion und Glauben geht?

(2/00 S. 18)



Gedanken zur Spiritualität junger Menschen

Pfarrer Udo Lehmann, Stadtjugendseelsorger in Wuppertal, erzählt von seinen Erfahrungen mit Gottesdienst und jungen Menschen.

(2/00 S. 19)


Die Öffnung der Heiligen Pforte und das Heilige Jahr

Mit dem Motto „Gott öffnet Türen – Berufung ins Gespräch bringen“ nimmt die Berufungspastoral Bezug auf das Symbol des Jahres 2000, die geöffnete Heilige Pforte. Dr. Birkenmaier, der Direktor des Zentrums für Berufungspastoral, Freiburg, formulierte das Wort: „Es ist nicht nur ein Tag, sondern ein Jahr der offenen Tür.“

(2/00 S. 22)


Klopfzeichen

Litanei

(2/00 S. 23)


Junge Menschen entdecken den Wert des Schweigens – Ich atme Schweigen

Als katholischer Religionslehrer am Theodor-Heuss-Gymnasium Ludwigshafen hat Herbert Heine mit seinen Schülern auch Schweigeübungen gemacht. Er berichtet von seinen Erfahrungen und den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler.

(1/00 S. 20-21)


Eine christliche Spiritualität des Schweigens

„Die Wüstenväter, die selbst aus den Quellen der Bibel schöpfen, zeigen einen Weg des Schweigens auf, für den man weder in den Fernen Osten reisen noch in einem kontemplativen Kloster leben muss.“ Aus ihrer intensiven Beschäftigung mit dem Thema in ihrer Promotionsarbeit zeigt Dr. Claudia Edith Kunz einige wichtige Perspektiven auf. Frau Dr. Kunz ist Mitglied des Säkularinstituts St. Bonifatius in Detmold, einer missionsbenediktinischen Gemeinschaft von Frauen, und leitet dort das Geistliche Zentrum Kupferberg.

(1/00 S. 22)


Eine junge Frau in Taizé: Schweigen

Nicht nur still werden und den Lärm abschalten,der mich umgibt.
Nicht nur entspannen und die Nerven ruhig werden lassen.
Das ist nur Ruhe.

(1/00 S. 23)


Sören Kierkegaard: Hören

Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde,
da hatte ich immer weniger zu sagen.
Zuletzt wurde ich ganz still.

(1/00 S. 23)


P. Dr. Hermann Kochanek SVD –
Sinnsuche jenseits der Kirchen: Ich habe meine eigene Religion

Viele Menschen suchen inzwischen außerhalb der Kirchen Antworten auf religiöse Fragen. Damit beschäftigt sich das Buch „Ich habe meine eigene Religion! Sinnsuche jenseits der Kirchen.“ Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) sprach mit dem Herausgeber, P. Dr. Hermann Kochanek, Steyler Missionar, Professor für Pastoraltheologie in Sankt Augustin bei Bonn.

(1/00 S. 24)


Musikensamble "Entzücklika"

Mit dem Musikhörspiel „Johannes XXIII.“ hatten sie bisher den größten Erfolg. Aber ihnen geht es nicht nur um verkaufte CDs, sie machen sich auch mit Gemeinden und Gruppen auf die Suche nach neuen musikalischen und sprachlichen Gestaltungsmöglichkeiten von Gottesdiensten. Alexander Bayer, der Texter und Komponist der Gruppe, stellt ihren Weg und ihre Anliegen vor.

(4/99 S. 20-21)


Religion in der Rockmusik

P. Herbert Winklehner OSFS, Eichstätt, Redakteur mehrerer Publikationen seines Ordens, kennt sich in der Welt der Rockmusik aus. Er weist auf ihre spirituelle Dimension hin.

(4/99 S. 22)


Was ist das – Heilig ...

Sr. Katharina Kluitmann von der Diözesanstelle Berufe der Kirche Münster entwirft in einem „Brief an Manuela“ eine kleine Theologie der Heiligen.

(3/99 S. 22)


Und sie empfing vom Heiligen Geist

In diesen Tagen wurde ein Engel Gottes nach Rom gesandt.
Zugleich betraten Boten des Himmels die Bischofssitze der ganzen Welt, die Pfarrhöfe, Basisgruppen und Seminare;
sie wurden von Laien, Priestern und Ordensleuten, von Frauen und Männern, von jungen und alten Menschen gesehen.

(3/99 S. 23)


Mit Tobias auf dem Weg - Berufungsjahr entlang einer biblischen Geschichte

Die Diözesanstelle Berufe der Kirche Bamberg hat ein Konzept für ein Berufungsjahr entwickelt, das sich an der Tobias-Geschichte im Alten Testament orientiert. Auch wer das Berufungsjahr nicht selbst mitmacht, kann aus den Impulsen für die einzelnen Schritte gute Anregungen finden, über seinen eigenen Lebensweg nachzudenken. P. Georg Matt SDB, Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche Bamberg, beschreibt den inneren Weg des Berufungsjahres.

(2/99 S. 20/21)


Beterinnen und Beter - wenn sie oft wüßten!

Von Spiritualität ist heute viel die Rede, zu Recht. Der Rede wert sind aber die vielen Menschen, die im Beten ihren Dienst für andere und für die Kirche sehen. Wo uns etwas geschenkt wird, was wir aus eigener Kraft nicht vermögen, da können Gebete wirksam sein. Wo solches Wirken wenigstens in Spuren erfahrbar wird, kann es spannend werden.

(2/99 S. 22)


Eine Berufungslitanei

Lebendiger Gott, als Getaufte und Gefirmte hast du uns reich beschenkt mit den vielfältigen Gaben deines Geistes. Du hast uns persönlich bei unserem Namen gerufen und deine Treue für immer versprochen. Wir können leben mit dieser großartigen Vorgabe und Zusage. Du wohnst und wirkst in einem jeden von uns. Oft vergessen wir dieses wunderbare Geheimnis. Hilf uns, tiefer und bewußter daraus zu leben.

(2/99 S. 23)


Kontemplation - was ist das ?

Kann man in wenigen Zeilen darstellen, was letztlich nur schwer in Worte zu fassen ist? P. Dr. Michael Plattig O. Carm, Leiter des Instituts für Spiritualität in Münster (vgl. S. 20), hat sich dazu bereit erklärt. Kontemplation gehört neben Meditation, Spiritualität und Mystik zu den Begriffen, die auch im Bereich der Esoterik und des "religiösen Supermarktes" verwendet werden. Es ist hier nicht möglich, Kontemplation umfassend zu definieren, deshalb möchte ich mich auf fünf charakteristische Punkte beschränken, die gleichzeitig auch das christliche Verständnis von Kontemplation skizzieren und es gegenüber dem esoterischen abgrenzen.

(1/99 S. 16/17)


Göttlicher Weggefährte

Eine Litanei

(4/98 S. 17)


Eine Frage an Gott: Warum bist Du ein Mann ?

Wir können mit Gott reden. Das hat Margarete Dennenmoser (58), Weingarten, ernst genommen und ein ganzes Buch geschrieben in Form eines Gesprächs einer jungen Frau mit Gott: "Katrin – Aspekte des Frauseins". Aus diesem Buch (vgl. Lesetips S. 19) ist mit freundlicher Genehmigung der Autorin folgender Dialog entnommen.

(3/98 S. 17)


1998: Gottes Geist in der Welt

"Zu den wichtigsten Aufgaben der Vorbereitung auf das Jubeljahr gehört die Wiederentdeckung der Anwesenheit und Wirksamkeit des Geistes", schreibt Papst Johannes Paul (Tertio millennio adveniente 45). In diesem Sinne ist auch das Motto des Welttages der Geistlichen Berufe am 3. Mai 1998 formuliert: "Dem Geist Raum geben - Priester in unserer Mitte". Vielleicht kann die folgende Litanei helfen, unser Beten auf den Heiligen Geist auszurichten.

(2/98 S. 17)


Gott im Wort

In Norditalien erlebt die "lectio divina" eine Renaissance. Unter denen, die sie pflegen und fördern, ragen zwei Bischöfe und ein Ordensgründer hervor: Kardinal Carlo Maria Martini in Mailand, Bischof Wilhelm Egger in Bozen-Brixen und Enzo Bianchi, der Gründer der ökumenischen Kommunität BOSE. Nun ist auch im deutschen Sprachraum das grundlegende Buch von Enzo Bianchi neu erschienen (Siehe "Lesetips" S. 19).

(1/98 S. 17)