Symbole&Kirchenraum

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Autor: Eckhard Bieger S.J.
© www.kath.de
Umsetzung:
B. Richter nach Vorlage von R. Jouaux


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Edelstein



Sie sind als Symbole allgemein auf die Herrlichkeit des Gottesreiches bezogen. In der Vison vom Neuen Jerusalem sind die Mauern des himmlischen Jerusalems aus Edelsteinen gebildet: "Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis. ... Ihre Mauer ist aus Jaspis gebaut und die Stadt ist aus reinem Gold, wie aus reinem Glas. Die Grundsteine der Stadtmauer sind geschmückt mit edlen Steinen aller Art; der erste Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sardion, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Die zwölf Tore sind zwölf Perlen; jedes der Tore besteht aus einer einzigen Perle." Offenbarung 21, 11b.18-21).
Dieser biblische Text hat die mittelalterliche Baukunst inspiriert. So wurden in die Wände des Chors Edelsteine eingelassen, die Glasfenster in ihren tiefen Farben sollen wie Edelsteine leuchten.
Der Jaspis wurde von Hrabanus Maurus, der einen Katalog für die symbolische Bedeutung der Edelsteine erstellte, auf die Kraft des Glaubens gedeutet.
Edelsteine zieren Kelche, Reliquienschreine. Gemmenkreuze, Monstranzen und auch Messgewänder.

 

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