Reisen&Wandern

Inhaltsverzeichnis

Fernwandern - Tipps
Tipps - Abschätzung der Entfernungen
Tipps - Buchen der Unterkunft
Tipps - Schuhkauf
Tipps - Schuhauswahl für Rucksackwanderungen

Tipps - Schuhe schnüren
Tipps - Lederpflege

Tipps - Schwitzen in den Wanderschuhen
Tipps - Wanderschuhe und Blasen
Tipps - Gepäck
Tipps - Reiseapotheke
Tipps - Sonnenbrand
Tipps - Trinken
Jakobsweg Lahn-Camino
Übernachten auf dem Jakobsweg
Wandern-Essen-Abnehmen
Wandern in Frankreich

Wandern in Frankreich: Karten
Wandern in Frankreich-Unterbringung

Wandern in Frankreich: Unterbringung


Gites und kleine Hotels


Da die Franzosen anders als die Deutschen ihren Urlaub mehr im eigenen Land verbringen, gibt es viele für den Tourismus erschlossene Gebiete. Zudem verfügt Frankreich auch in ländlichen Regionen über ein dichtes Netz von kleinen Hotels.
Interessanter für den Wanderer sind jedoch die Gites. Hier trifft man andere Wanderer und weiß jeweils, wie der Weg verläuft und wo man gut unterkommt.
Die Gites sind sehr unterschiedlich organisiert. Gemeinsam ist ihnen die Unterbringung in Schlafsälen.
Eine gite communale wird vom Dorf oder der Stadt betrieben. Das sind einfache Unterkünfte.
Eine gite d'étape oder gite de séjour kann aber auch von Privatpersonen betrieben werden oder von einer Organisation. Wenn sie wie eine Jugendherberge eine verantwortliche Person hat, bekommt man dann auch abends ein Essen, mehrere Gänge, wie in Frankreich üblich. Solche Häuser sind am Wochenende oft ausgebucht, weil sich Familien und Gruppen treffen.
Weiter werden unter dem Namen „chambre d'hote Gästezimmer vermietet.

Zu unterscheiden sind die gites rurales, eigentlich Ferienwohnungen, die meist nicht für eine Nacht vermietet werden.

In den Tourismusbüros (heute meist Office de Tourisme genannt, früher syndicat d'initiative) verfügen über Prospekte und Listen der Gites, die meist detaillierte Angaben über die Beschaffenheit des Hauses, Kochmöglichkeiten, Verpflegung u.a. machen. Über die Telefonnummer sollte man einen Platz reservieren. Geht man auf dem Jakobsweg, ist das unerläßlich.
Allerdings stößt man bei den Tourismusbüros auf eine französische Eigenart: Das Land ist nach den Departements organisiert und alle Prospekte und Listen sind immer auf ein Departement bezogen. Die Departements sind wesentlich größer als Landkreise, aber nicht so groß, dass man nicht in das nächste Departement kommt. Verläßt man ein Departement, muß man oft bis zum nächsten Tourismusbüro warten, um neue Unterlagen zu bekommen. Deshalb ist es sinnvoll, sich diese vorher schicken zu lassen. Die Auvergne, in der vier Departements zusammengeschlossen sind, hat ein gemeinsames Verzeichnis herausgegeben.
Ein neuerer Service ist Rando-Accueil, Unterbringung für Wanderer, der für einige Regionen, z.B. das Massif Central, die Unterbringungsmöglichkeiten in bewirtschafteten Gites und kleinen Hotels zusammenstellt.

Wandern in Frankreich
Wandern in Frankreich: Karten


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